Diotimas Begehren – Muße als Dialogkultur auf dem digitalisierten Campus?

Workshop bei der IAPh 2020

THE XVIIITH SYMPOSIUM OF THE INTERNATIONAL ASSOCIATION OF WOMEN PHILOSOPHERS: DEFINING THE FUTURE, RETHINKING THE PAST

In Platons Symposium wird die Muße, die das Gespräch ermöglicht und rahmt, als basal vorgestellt. Dabei entwickelt Sokrates in der Wiedergabe eines fiktiven Gesprächs mit der Seherin Diotima eine Vorstellung des Eros als Triebkraft, die hinter allem Verlangen nach dem Schönen, Guten und Wahren stünde. Damit begreift Sokrates Eros als Basis eines unstillbaren Verlangens nach Erkenntnis und wissenschaftlichen Forschens.

Der Rede Diotimas ebenso wie einer durch Muße ermöglichten Dialogkultur spürt der Workshop als (selbst-)kritische Inspirationsquelle für Fragen am digitalisierten Campus der zeitgenössischen Alma Mater nach: In Form von Webdokumentationen und künstlerisch mediengestalterischer Gesprächsformate möchte ich den Campus als Versammlungsort wiederbeleben (vgl. https://genderingmint.pageflow.io/ein-gastmahl).

Die Idee zu diesem Workshop baut auf einem performativen und musisch gerahmten Gastmahl im Rahmen von


Verkörperte Muße
Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Körper, Leib und Muße

Beitrag im Deutschlandfunk zur Tagung
des SFB Muße. Praktiken, Raumzeitlichkeit, Grenzen
vom 13.–16. Oktober 2019

Autor: Hinrichs, Dörte vom 17.10.2019
Sendung: Aus Kultur- und Sozialwissenschaften

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Weitere Informationen siehe
Tagungsbroschüre, Download 2 MB und

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Die Tagung wird veranstaltet vom SFB 1015 „Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken“ in Kooperation mit dem SFB 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“, dem BMBF-Verbundprojekt „Gendering MINT digital. Open Science aktiv gestalten“ und dem Kommunalen Kino Freiburg e.V.

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.